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Geschichte

1978
• Gründung des Unternehmens mit dem Namen Machining Centers Manufacturing, abgekürzt MCM S.p.A.

1979
• Präsentation des ersten mit horizontaler Spindel und Radwerkzeugwechsler ausgestatteten MCM-Bearbeitungszentrums mit der Bezeichnung Progress.

1982
• Markteinführung des horizontalen Bearbeitungszentrums Connection mit integriertem Multipallet-System mit 4 Stellplätzen und Radwerkzeugmagazin mit auf 2 konzentrischen Kreisen verteilten Werkzeugaufnahmen. Es zeichnet sich durch seine numerische Steuerung auf IPC-Basis aus und findet auf dem Markt so großen Anklang, dass es die Grundlage für die Unternehmensentwicklung bildet. Im darauffolgenden Jahrzehnt werden über 600 Einheiten hergestellt und verkauft.

1983
• Bereits 4 Jahre nach seiner Gründung beginnt MCM seine Zusammenarbeit mit Ferrari Auto mit der Lieferung eines ersten Bearbeitungszentrums, dem im Laufe der folgenden Jahre noch etliche weitere folgen sollten.
• Das ist der Beginn der Zusammenarbeit mit den großen Industrieunternehmen.

1985
• Realisation des ersten bedeutenden flexiblen Fertigungssystems (FFS) für Lucas Girling (UK). Die Anlage zur Herstellung von Bremssystemen besteht aus 10 linear angeordneten Bearbeitungszentren, die durch Automationselemente und die erste Anlagenüberwachungssoftware verbunden wurden, die alle auf MCM-Technologien basieren.

1986

• Entstehung von MCE, der IT-Abteilung von MCM, für die Implementierung der Anlagenüberwachungssoftware LUCAS und die Entwicklung spezieller Softwarelösungen zur Steuerung komplexer Anlagen.

1987
• Gründung der Niederlassung MCM France, die den ersten Schritt in Richtung eines internationalen Gefüges darstellt.
• Entwicklung des Werkzeugmagazins „Mirror“, auf das zwei Maschinen zugreifen, um die gemeinsame, optimierte Verwendung der Werkzeuge zu ermöglichen. Diese Lösung zeichnet sich durch so viele Vorteile aus, dass sie auch heute noch aktuell ist.
• MCE entwickelt die neue Überwachungssoftware FMX, die zu einer deutlichen Leistungssteigerung der damaligen numerischen Steuerungen beiträgt. Die Auswirkungen auf das Flexibilitätsniveau und die Produktivität der MCM-Systeme sind gewaltig.

1988
• Markteinführung des neuen Bearbeitungszentrums ACTION für die Bearbeitung größerer Werkstücke mit einem Verfahrweg der X-Achse von bis zu 2 200 mm.

1989
• Patentierung des auf horizontaler Ebene entwickelten Werkzeugmagazins „Scara System“ mit SCARA-Roboter für planparallele Flächen, wobei die Werkzeuge einfach in den entsprechenden Aufnahmen abgelegt werden.

1990
• Entwicklung des AGV (Automated Guided Vehicle) -Prototyps von MCM, ein drahtgesteuerter Wagen mit automatischem Ausrichtungssystem für den Transport der Paletten ohne mechanischen Bezug am Boden.

 1991

• Präsentation des neuen Bearbeitungszentrums MEDIA, das speziell bei Lohnunternehmen der allgemeinen Mechanik aufgrund seiner mittleren Größe in der Multipallet-Ausführung mit 4 Ablageplätzen großen Anklang fand.

1992
• Das Konzept der totalen Flexibilität verfolgt MCM auch in Form linearer Palettensysteme (FFZ, FFS) und Multipallet-Rundsysteme mit mehreren Ablageplätzen auf einer oder mehreren Ebenen. Konfigurationen, die für alle Modelle des ständig wachsenden Angebots erhältlich werden.
• Mit dem Eingang eines wichtigen Auftrags für die auf die Bearbeitung von Formen für PET-Flaschen spezialisierten Sidel Gruppe entwickelt MCM sein erstes Bearbeitungszentrum mit 5 Achsen und Schwenktisch. Das ist ein Meilenstein für die Entwicklung der Produktbaureihe.

1993
• Das neue Bearbeitungszentrum Clock HP zeichnet sich durch eine Hochgeschwindigkeitsfrässpindel HSK 63 mit 20 000 U/min und einen extrem schnellen Werkzeugwechsel in nur 0,6 Sekunden aus. Ein neuer Maßstab für die Verkürzung der Produktionszeiten wird gesetzt.
• Auf der Grundlage der Vielseitigkeit des Clock-Moduls werden verschiedenste Ausführungen entwickelt, die zum neuen Dreh- und Angelpunkt des Angebotsspektrums von MCM werden.

1994
• Mit dem Modul Clock 800 entwickelt MCM für VM Motori eine aus 4 Bearbeitungszentren bestehende, automatisierte FFS-Anlage mit synchronisierten Portalrobotern für das Werkstück-Be-/Entladen. Werkstückzufuhr über Rollenstetigförderer. Automatische Werkstückerkennung. Start des Stück-Programms in Abhängigkeit des Werkstücktyps über den Supervisor. Automatisches Werkzeugmanagement über zentrales Werkzeugmagazin.

 1995

• Erster Auftragseingang im Aerospace-Bereich. Dassault Aviation entscheidet sich für das flexible Produktionssystem mit 4 5-Achs-Bearbeitungszellen Clock 900 Mirror.
• Das Unternehmen nimmt zum ersten Mal an der Pariser Luftfahrtschau auf dem Flughafen Le Bourget bei Paris teil.

1996
• Entwicklung der neuen Ausführung CLOCK 600 AUTO für den Automotive-Bereich, die in Italien, Frankreich, in den USA bei den wichtigsten Lohnunternehmen in den verschiedenen verfügbaren Konfigurationen in Verbindung mit Robotern und Flexlink-Automationssystemen für die Werkstückzufuhr (MCM Cyclops) Anwendung findet.
• Der Prozess der Internationalisierung geht mit der Gründung von MCM Deutschland und MCM USA unaufhaltbar weiter.

1997
• Präsentation der neuen Maschine Forerunner, die weltweit zu den ersten Maschinen zählt, bei denen Linearmotoren in einem Bearbeitungszentrum Anwendung finden. Dank dieser Lösung, die sich durch höchste Dynamik und Zuverlässigkeit auszeichnet, kann MCM auch auf dem Markt der Bearbeitung von Aluminiumlegierungen und insbesondere von Turbinenschaufeln Fuß fassen.

1998
• Akquirierung des ersten Auftrags von Safran (Snecma Gennevilliers, heute Safran Aircraft Engines) für die Produktion von Turbinenschaufeln mit zwei CLOCK-Zweipaletten-Bearbeitungszentren.
• Schaffung der Abteilung für Metrologie und Integration der ersten Leitz-Messmaschine bei MCM.
• FMX wird zu jFMX auf der Plattform Java Virtual Machine (JVM) und gleichzeitig wird beschlossen, den Webbrowser als Schlüssel für die Benutzerschnittstelle zu verwenden und die Steuerung wieder zum PC zurückzubringen.

1999

• Akquirierung des ersten Auftrages von Hispano Suiza (heute Safran Transmission Systems) für die Herstellung von Getriebegehäusen für Triebwerke. Dabei konnte mit dem verfahrensübergreifenden 4-Achs-Bearbeitungszentrum Action die geforderte hohe Präzision sichergestellt werden.

2001
• Präsentation des 5-Achs-Bearbeitungszentrums Action mit kontinuierlichem Gabelkopf.
• Einführung der Maschinenserie Jet Five mit Linearmotoren für die Bearbeitung von Bauteilen mit großen Abmessungen aus Titanium und Leichtmetalllegierungen. Die Maschine findet dank Ihrer Vielseitigkeit in zahlreichen Branchen und vor allem in der Luftfahrt Anwendung.

2003
• Erstes Bearbeitungszentrum Tank 1300, das Urexemplar der Tank-Serie, das durch ihr innovatives strukturelles Konzept zur Optimierung des statischen und dynamischen Verhaltens punktet.
• Aermacchi (heute Leonardo) erwirbt für hochdynamische und präzise Bearbeitungen großer luftfahrttechnischer Aluminiumbauteile ein FFS, das aus 2 JET FIVE mit 5 Achsen und Schwenktisch für Paletten mit 3000x2000 mm besteht.

2004

• EADS (Augsburg D) erwirbt ein FFS mit 4 JET FIVE für die Bearbeitung von Titanbauteilen (Hauptklappe). Die 4 shuttleversorgten Bearbeitungszentren bearbeiten Werkstücke aus Titanlegierungen mit einer Länge von bis zu 2 Metern. Dabei ist das erforderliche Zerspanungsvolumen gewaltig und mit der Notwendigkeit verknüpft, den Werkzeugverschleiß möglichst gering zu halten. Das System erlaubt die Materialzerspanung aus dem Vollen mit Fräsern mit 400 mm Durchmesser und einer Schnittgeschwindigkeit von 40 m/min.

2005
• Integration der Serie Tank mit Strukturen neuer Größen mit X-Achsen-Verfahrweg von 1300 bis 2600 mm.
• Agusta Westland (Leonardo) bestellt ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum Action 2200 mit kontinuierlichem Gabelkopf für die komplette Bearbeitung von Hubschrauberrotoren. Die Maschine bearbeitet das gesamte Werkstück und zertifiziert den Prozess.

2006
• MCM stellt im Rahmen des Forschungsprojekts „Innovative Herstellungssysteme“ das Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentrum Concept 600 vor, das mit vier oder fünf Achsen oder in der Multitasking-Ausführung erhältlich ist.
• Auch die Tank-Baureihe kann Multitasking sein und kann alle erforderlichen Konfigurationen aufnehmen, die für Multi-Prozess-Bearbeitungen (Drehen, Fräsen, Ausbohren und Schleifen) nötig sind. Dies erlaubt die Anpassung an sämtliche Branchen und insbesondere an die wachsende Nachfrage im Bereich der Luftfahrt.

2007

• Installation des Bearbeitungszentrums Action mit kontinuierlichem Gabelkopf und Rundpalettenspeichersystem komplett mit schlüsselfertiger Technologie bei CESA, einem wichtigen spanischen Lohnunternehmen von Safran, zur Bearbeitung des Fahrwerks des Airbus AM400.

2008
• Im Rahmen eines wichtigen Auftrags für den internationalen Konzern MTU Aero Engines liefert MCM die ersten Multitasking-Bearbeitungszentren des Typs Tank 1300 zum Drehen, Fräsen und Schleifen.

2010
• Markteinführung des Servicepakets „Level2“ der Überwachungssoftware jFMX, das die Ausweitung der Produktionssteuerung von der Ebene eines einzelnen FFS / einer einzelnen Produktionszelle auf Fabrikebene ermöglicht. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten der Integration von Automationssystemen und -lösungen.

2011
• MCM entwickelt in Zusammenarbeit mit Messier Bugatti Dowty (heute Safran Landing Systems) ein System bestehend aus vier Tank 1600 Multitasking-Zentren mit Teilgerät und entsprechendem Palettenwechsler, für die Bearbeitung von Rädern und Bremsanlagen für Flugzeuge.

2012

• Präsentation des Bearbeitungszentrums Clock Dynamic mit 5 oder 6 Achsen, das auch als Multitasking-Ausführung erhältlich und besonders für die Realisierung von kleinen bis mäßig großen Bauteilen mit komplexer Geometrie, wie etwa Öl- & Gasturbinenschaufeln, geeignet ist.

2013
• Safran Aircraft Engines beauftragt MCM mit der Realisierung der aus 12 Tank Multitasking-Zentren mit Teilgerät und entsprechendem Palettenwechsler bestehenden FFS-Anlage zur Bearbeitung der Titanscheiben für den Leap-Motor.

2014
• Die Gruppe RIFA übernimmt die Leitung der MCM S.p.A.

2015
• Umsetzung eines ehrgeizigen Projekts technologischer Integration und synergistischer Automation durch MCM und Nuovo Pignone GE Oil &Gas. Integration von MCM-Maschinen, unkonventionelle Technologien, Lager- und Messsysteme und Roboter in ein und derselben Anlage.

2016

• Akquirierung eines wichtigen Auftrags von AIRBUS für die Realisierung von 6 Jet-Five-Maschinen in einem FFS für die Bearbeitung von Bauteilen aus schwer zu bearbeitenden Materialien (Titanlegierungen, Spezialstähle).

2017
• Veränderung des Aufbaus von jFMX durch die Integration von „Level0 - Flight Recorders“, wodurch die Erfassung und verbesserte Überwachung der von den Maschinensensoren kommenden Daten und die vorbeugende Wartung ermöglicht, das Lebenszyklusmanagement erweitert und die Instandhaltungsfähigkeit der Bearbeitungszentren und der FFS definiert werden können.

2018
• Entwicklung einer neuen Ausführung der Bearbeitungszentren der Baureihe Clock (800 und 1200).
• MCM verstärkt seine Präsenz auf dem chinesischen Markt durch die Akquirierung eines bedeutungsvollen Auftrags von AVIC (Aviation Industry Corporation of China), der 10 Tank 1900 in einem FFS (hauptsächlich zur Bearbeitung von Aluminiumlegierungen) und 3 Jet-Five (Ausführung für Titan) umfasst.